Patientenschulung Schlafapnoe

Einige Faktoren können Schnarcher und/oder Patienten mit einem Schlafapnoe-Syndrom durchaus beeinflussen:

  • Gewicht normalisieren! Bei Übergewichtigen genügt oft bereits eine Abnahme von wenigen Kilogramm, um eine durchgreifende Besserung zu erreichen oder die Symptomatik sogar ganz zum Verschwinden zu bringen.
  • Medikamente, die eine schlaffördemde oder beruhigende Wirkung haben, nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.
    Abends keinen Alkohol trinken, auch abendliches Rauchen ist ungünstig.
  • Die letzte Mahlzeit sollte man spätestens 3 bis 4 Stunden vor dem Schlafen einnehmen.
  • Bringen Sie sich auf die richtigen Einschlaf-Gedanken. Schließen Sie die Augen, und konzentrieren Sie sich auf angenehme Erinnerungen, an ruhige und positive Bilder. Stimmen Sie Körper und Geist mit autogenem Training oder Atemübungen auf den Schlaf ein.
  • Ein gleichmäßiger Lebensrhythmus hilft dem Körper, in den Schlaf zu finden. Deshalb möglichst regelmäßig zur gleichen Zeit schlafen gehen und aufstehen. Sind Unregelmäßigkeiten - etwa durch Schichtarbeit - nicht zu vermeiden, so ist auf ausreichende, ungestörte Schlafzeiten besonders zu achten.
  • Wenn der Schlaf sich Zeit lässt, sorgt etwas Lesestoff sicher bald für die notwendige Müdigkeit. Das ist viel besser, als die entgangenen Schlafstunden auszurechnen, Glockenschläge zu zählen und darüber zu verzweifeln. Vertrauen Sie darauf, dass sich Ihr Körper schon holt, was er an Schlaf braucht!

Dies alles und manches mehr, sowie Praktisches zum Umgang mit Diagnostik und Therapie des Schlafapnoe-Syndroms können Sie in den Schulungen der Selbsthilfegruppen Schlafapnoe erlernen. 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des SLandesverband Baden-Württemberg Schnarchen-Schlafapnoe e.V.